Verlängerte Ausatmung beruhigt. Atme vier Zählzeiten ein, halte sieben, atme acht aus, drei bis vier Runden. Alternativ: Box Breathing mit vier gleich langen Phasen. Beide Methoden verlangsamen Puls und Gedanken. Kopple die Atemrunde an einen festen Moment, zum Beispiel direkt nach dem Einschenken. Wenn innere Unruhe hoch ist, beginne kleiner mit zwei Runden und steigere langsam. Wichtig ist Sanftheit, nicht Leistung.
Drei Minuten reichen: Nacken lösen, Vorbeuge mit gebeugten Knien, Beine an die Wand. Halte jede Position so angenehm, dass der Atem ruhig bleibt. Dehnen soll beruhigen, nicht fordern. Ein Timer verhindert Abschweifen. Wenn Platz fehlt, nimm nur eine Lieblingsdehnung. Kopple sie an einen klaren Auslöser, etwa das Falten der Decke am Bettende. So entsteht ein verlässlicher, körperlicher Abwärtssog Richtung Ruhe.
Schreibe zwei Sätze: Was war gut, was kann warten. Optional eine kleine Dankbarkeit. Diese Mini-Reflexion entzieht kreisenden Gedanken den Treibstoff. Verwende ein simples Notizbuch, damit du nicht abdriftest. Maximal drei Minuten reichen. Lege Stift und Heft offen bereit, am besten neben die Tasse. Der sichtbare Hinweis erinnert dich sanft. Mit der Zeit spürt dein Kopf: Jetzt wird sortiert, nicht gelöst.
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